Was ist der Unterschied zwischen Berufs- und Erwerbsunfähigkeit?
Berufsunfäigkeit kann jeden treffen

Was ist der Unterschied zwischen Berufs- und Erwerbsunfähigkeit?

Diese beiden Begriffe sind eng miteinander verwandt und sorgen immer wieder für Verwirrung. Sogar die gesetzliche Rentenkasse verwendet die Begriffe nicht ganz korrekt und sorgt somit für noch mehr Verunsicherung. Die Berufsunfähigkeit besagt, dass Sie Ihrem zuletzt ausgeübten Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr nachgehen können. In diesem Fall verweist die gesetzliche Rentenversicherung darauf, dass Sie ja noch einen anderen Beruf ausüben könnten, z. B. ist eine schwere körperliche Arbeit nicht mehr möglich, aber eine Tätigkeit im kaufmännischen Bereich durchaus noch. Kein Grund also, Ihnen eine Erwerbsminderungsrente zu zahlen.

Solange Sie i r g e n d e i n e m Beruf noch nachgehen können, wird von der Rentenversicherung keine Erwerbsminderungsrente bezahlt. Nun kommen wir zum  Begriff der Erwerbsunfähigkeit. Die Erwerbsunfähigkeit bedeutet, Sie können k e i n e r beruflichen Tätigkeit mehr nachgehen. Erst dann bezahlt die Rentenversicherung eine Erwerbsminderungsrente. Die Höhe der Erwerbsminderungsrente beträgt max. 30 % Ihres vorherigen Bruttogehaltes.

Das Verfahren der Rentenversicherung kann sich mehrere Monate lang hin ziehen. Hier ein Beispiel: Haben Sie bisher 3 Tausend Euro brutto an Gehalt bekommen, so fließen nun nur noch 9 Hundert Euro auf Ihr Konto. Die Versorgungslücke beträgt je nach Nettoeinkommen ca. 1 Tausend Euro, die Ihnen nun jeden Monat fehlen.

Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung kann diese Lücke schließen. Sie tritt ein, sobald Sie Ihrem aktuell ausgeübten Beruf nicht mehr nachgehen können. Sie schließt somit auch eine Versorgungslücke, die dadurch entstehen kann, dass Sie einem schlechter bezahlten Job nachgehen müssen.
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